8. März 2017  

Internationaler Frauentag 2017

Auch am diesjährigen 8. März gingen wir mit dem AK Autonome Frauenprojekte auf die Straße. Zusammen mit Frauen helfen Frauen e.V., dem Frauenberatungs- und Therapiezentrum Fetz e.V., Lagaya e.V. und dem Städtischen Frauenhaus platzierten wir uns morgens und abends zur Rush-Hour an der B14. Die vorbeifahrenden Autofahrer_innen lasen auf den in etwa 8m Abstand aufeinanderfolgenden Plakaten: “Gewalt gegen Frauen ist nicht ok!” – “Klar, oder?” – “Dann nicken Sie mal” – “Jede 2. Frau ist betroffen” – “Schauen Sie mal in den Rückspiegel” “Frauenhäuser und Beratungsstellen helfen!” – “Und was tun Sie?”. Überwältigend viele der Autofahrer_innen reagierten auf unsere Plakate und zeigten Ihre Zustimmung mit Nicken, Hupen oder Daumen hoch. 

Eindrücke von der Aktion geben die Artikel des SWR der Stuttgarter Zeitung und der Stuttgarter Nachrichten:

Frauen-Aktion am Stuttgarter Neckartor - swr.de, 8.3.2017
Frauen kämpfen in Bad Cannstatt mit sanften Bandagen - StZ, 8.3.2017
Gegen Gewalt an Frauen - StN, 8.3.2017

 
         
       
       
         
8. März 2016
 

Internationaler Frauentag 2016

Wir legen unsere Forderungen auf den Tisch

 

Unter diesem Motto stand in Stuttgart der Internationale Frauentag am 8. März 2016. Etwa 200 Frauen versammelten sich am Nachmittag auf dem Stuttgarter Schlossplatz und legten ihre Forderungen nach Gleichberechtigung und ein Leben in Selbstbestimmung und ohne Gewalt auf eine 10 Meter lange Tafel. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Schutz vor Gewalt und Diskriminierung, keine Abhängigkeit von Männern und „den Frauen die Hälfte der Welt“ waren nur vier der rund 50 Forderungen.

Die Aktion stieß auf reges Interesse sowie Solidarität und brachte viele Frauen (und auch Männer) ins Gespräch über Frauenrechte und Gleichberechtigung. Die Aktion wurde vom Stuttgarter Frauennetzwerk in Kooperation mit dem AK autonome Frauenprojekte (hierzu gehören das Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V., Frauen helfen Frauen e.V., die Frauen-Sucht-Beratungsstelle LAGAYA, das Kulturzentrum und Café für Frauen SARAH, das städtische Frauenhaus sowie Wildwasser Stuttgart e.V.) veranstaltet.

 

         
       
       
         
8. März 2015   Internationaler Frauentag 2015

?! Frau = Mann !?
Fotoaktion zum Internationalen Frauentag

Am Samstag den 7. März fotografierten wir Passant*innen
und Ihre Statements zur Frage:

Wären Sie anders, wenn Sie anders wären?
Wenn Sie eine Mann wären...,
wenn Sie eine Frau wären...,
würden Sie...

Die Teilnehmer*innen konnten mit Bärten, Perücken, Hüten oder anderen Accessoires verkleidet ihre Ideen und Statements fotografieren lassen und sich anschließend die Fotos abholen.

 
   
         
       
       
         
8. März 2014
  flyer

Internationaler Frauentag 2014

Flop oder Top
Ärgernisse und Erfolge von Frauen und Mädchen

Frauen und Mädchen haben in den letzten Jahrzehnten viel für sich erreicht.
Dennoch: noch immer gibt es Nachteile oder Ärgernisse für Frauen und Mädchen.

Zum Internationalen Frauentag 2014 wollten wir deshalb wissen:
Was ärgert Frauen und Mädchen heute?
Was sind ihre Erfolge?

Am 8. März haben Frauen und Mädchen auf dem Schlossplatz in Stuttgart Ihre Meinungen auf große Plakate aufgesprüht.

Wir freuen uns, dass viele Frauen mitgewirkt haben
und ihre Meinung auf den Leinwänden sichtbar gemacht haben!
Vielen Dank!

Veranstalterinnen:
Frauen helfen Frauen Stuttgart e.V., Frauenberatungs- und Therapiezentrum Fetz e.V.,
Frauen-Sucht-Beratungsstelle Lagaya und Wildwasser Stuttgart e.V.,
in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Frauenhaus Stuttgart

 

 

 

     
   
   
     
14. Feb 2014  
 
One Billion Rising for Justice
Tanzdemo auf dem Martkplatz in Stuttgart
am 14. Februar 2014 von 16.00 bis 18.00 Uhr

One Billion Rising ist eine weltweite Bewegung von Frauen für Frauen,
die im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin
Eve Ensler initiiert wurde.
1998 hat die Autorin Eve Ensler (Vaginamonologe) mit einer Gruppe von Frauen in New York den V – DAY ins leben gerufen um sich dafür einzusetzen, dass alle Gewalt gegen Frauen und Mädchen beendet wird.

Am 14. Februar 2013 haben eine Milliarde Menschen in 207 Ländern sich erhoben und getanzt, um ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
zu fordern.

 

ONE BILLION RISING FOR JUSTICE war auch 2014 ein weltweiter Aufruf an Frauen, die Gewalt überlebt haben, und an diejenigen, die sie lieben, sich im sicheren Rahmen der Gemeinschaft an Orten zu versammeln, wo sie Anspruch auf Gerechtigkeit haben — vor Gerichten, Polizeidienststellen, Behörden, Parlamenten, Hochschulen, Arbeitsstätten, Militärgerichten, Gotteshäusern, ihrem Zuhause. Es war ein Aufruf an die Überlebenden, das Schweigen zu brechen und ihre Geschichten in die Welt hinauszulassen – sei es auf politischem, spirituellem oder ganz ausgefallenem Wege: durch die Kunst, den Tanz, Fußmärsche, Rituale, Lieder, das gesprochene Wort, Zeugenaussagen und jedes andere Mittel, das angebracht scheint.

     
   
   
     
8. März 2013  
 


   
Internationaler Frauentag

Zum Internationalen Frauentag haben die Mitarbeiterinnen der Fachberatungsstelle Wildwasser Stuttgart e.V. und die anderen Fraueneinrichtungen des Arbeitskreises autonome Frauenprojekte auf dem Schlossplatz Infos verteilt. Da auf die Möglichkeiten hingewiesen werden sollte, wie Frau sich Hilfe holen kann, waren die Mitarbeiterinnen in „menschengroßen Handys“ auf dem Schlossplatz verteilt.

Fachfrauen unterstützen Frauen
Aus der Frauenbewegung heraus sind in Stuttgart Beratungsstellen und Einrichtungen entstanden, die spezifische Unterstützung für Frauen bieten.

Die Einrichtungen
• stärken Frauen und unterstützen sie auf ihrem Weg
• fördern Hilfesuchende als Expertinnen für die eigenen
 Lebenssituation
• bieten fachkompetente Angebote für verschiedene Probleme
• entlarven schädigende Rollenklischees für Frauen
• fördern die Vielfalt von Lebensentwürfen
• engagieren sich öffentlich gegen Gewalt und Machtmissbrauch
• decken gesellschaftliche Missstände auf und bringen sie zur Sprache
• benennen gesellschaftliche Umstände, die Frauen einschränken
 und benachteiligen, und machen sich für deren Verbesserungen stark

Flyer
>> Flyer

 

 

         
       
       
         
8. März 2012
 
 
 

Internationaler Frauentag

FEMI-life
Mehr vom Leben? JA, ich will!

Aktion zum 8. März 2012 auf dem Schlossplatz in Stuttgart
Als Bräute gekleidet verteilten Mitarbeiterinnen der frauenspezifischen Beratungsstellen und Frauenhäuser in Stuttgart einen Beipackzettel zu Risiken und Nebenwirkungen des modernen Frauenlebens –
FEMI-life..

Frauenleben heute sind bunt und vielfältig,
keines verläuft wie das andere.
Frauen stehen auch heute vor Entscheidungen und sind mit gesellschafltichen Verhältnissen konfrontiert,
die ihr gesamtes Leben beeinflussen werden:

Heiraten – Ja oder Nein?
Verpartnern – Ja oder Nein?
Kinder – heute, später, nie?
Karriere oder Familie, oder beides? – Ganztags oder Halbtags?
Bei ihm einziehen? Mit ihr zusammenleben?

Der Stuttgarter Arbeitskreis Autonome Frauenprojekte
möchte gerne allen Frauen ein gutes, erfüllendes
und unbeschwertes Leben verordnen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen von FEMI-life
lesen Sie bitte den
>> Beipackzettel.

Der Arbeitskreis autonome Frauenprojekte setzt sich zusammen aus:
Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V.
Frauen-Sucht-Beratungsstelle Lagaya e.V.,
Wildwasser Stuttgart e.V.
Frauen helfen Frauen e.V. Stuttgart.
In Kooperation mit dem Städtischen Frauenhaus Stuttgart

Neben dem Beipackzettel zu Risiken und Nebenwirkungen, gab es Informationen zu unseren Hilfeangeboten und Einrichtungen. Im Anschluss veranstaltetete das Stuttgarter Frauennetzwerk eine Picketline zu Versprechen der Landesregierung für die Frauenpolitik "Versprochen ist versprochen". Dabei sollte die Landesregierung an Ihre Versprechen sich für Frauen einzusetzen erinnert werden und verschiedene Forderungen wurde deutlich gemacht. Die Frauen bewegten sich mit Schildern und Forderungen skandierend im Kreis.

 

Weitere Veranstaltungen
zum Internationalen Frauentag 2012

 

 

02. März

04. März
08. März
08. März
08. März
08. März

08. März
15. März
23. März

„Partnerschaftliche Aufgabenteilung in der Familie
– Wunsch und Wirklichkeit“
Vortrag mit Dr. Stephanie Saleth
Wendo-Crashkurs
Kabarett Konduettina: „Divenalarm“ (Opernparodien)
Stehempfang mit Vortrag „Armut ist weiblich“
Kino „We want Sex“ oder „Made in Dagenham“
Kabarett mit Petra Afonin
„Cellulita, die Königin der Nachtcremes – Jetzt noch faltiger!“
Sarah-Party
Vom Burnout-Syndrom …“ vhs-Kurs
Equal Pay Day


>>
Flyer
>> Beipackzettel


       
       
       
       
15. März 2011
 
 
Zeit mit uns
Gekämpft, geliebt, gelebt
100 Jahre Internationaler Frauentag!

Vernissage zur Ausstellung
um 17.00 Uhr

im Rathaus Stuttgart, 3. Stock, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart
Öffnungszeiten Mo bis Fr 8.00 bis 17.00 Uhr
15.03.2011 bis 01.04.2011
>> Einladung als PDF


Der internationale Frauentag jährt sich in diesem Jahr zum 100sten mal. Mit dieser Ausstellung, wollen wir die Veränderungen der Rechte von Frauen über diese Jahre Revue passieren lassen. An einem Zeitseil, über diese 100 Jahre wird sichtbar, wann sich Errungenschaften (manchmal auch Rückschritte) in Richtung einer gesellschaftlichen Gleichstellung von Frauen in unserer Gesellschaft in Gesetzen und Projekten manifestiert haben.
Vor hundert Jahren kämpften die Veranstalterinnen des ersten internationalen Frauentages für die Durchsetzung des aktiven Wahlrechtes für Frauen. 1949 wurde mit der Verankerung des Satzes,“ Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, ein weiterer Meilenstein in Richtung Gleichberechtigung gelegt. 2002 trat das Gewaltschutzgesetz in Kraft. Sowohl diese rechtlichen Veränderungen als auch die Entwicklung und Umsetzung von frauenspezifischen Einrichtungen beschreiben die Lebensrealität von Frauen und der gesellschaftlichen Situation in diesem Zeitraum.
Der Arbeitskreis autonome Frauenprojekte in Kooperation mit dem städtischen Frauenhaus (als Zusammenschluss von frauenspezifischen Einrichtungen in Stuttgart ) will auch kleine Einblicke in die Tradition des internationalen Frauentages in Stuttgart geben, die frauenspezifischen Einrichtungen im der Stadt sichtbar machen und sich für weitere Verbesserungen der Situation von Frauen einsetzen.

Der Arbeitskreis autonome Frauenprojekte setzt sich zusammen aus:
Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V.,
Frauen helfen Frauen e.V. Stuttgart, Lagaya e.V. Frauen-Sucht-Beratungsstelle und Wildwasser Stuttgart e.V.
in Kooperation mit dem städtische Frauenhaus Stuttgart.

Die Ausstellung findet statt in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle
für individuelle Chancengleichheit der Stadt Stuttgart.


 
   

Weitere Veranstaltungen
zum Internationalen Frauentag 2011

14. Feb. - „Frauenrechte sind Menschenrechte“
17. Feb. - Vortrag „Zum 100. Internationalen Frauentag“
20. Feb. - Diskussion „FrauenZeit: Politisches Engagement aus Leidenschaft?“
26. Feb. - Kurs „Selbstbehauptung
08. März - „Mit Pauken und Trompeten....“
08. März - Film „Dr. Hope“
09. März - Film „Gestern Sklavinnen, heute Kämpferinnen, ..."
10. März - Dokumentarfilm „Shortcut to Justice“
12. März - Frauenfest 19 Uhr, Rotebühlplatz 28
13. März - „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen!“
25. März - Equal Pay Day „Abrechnung!“
30. März - 20 Jahre Gleichstellungsstelle Fellbach

>> Flyer als PDF
>> www.frauennetzwerk.twoday.net

         
       
       
         
8. März 2010
 
 
Globale Krise - Arme Frauen ?
Podiumsdiskussion zum Internationalen Frauentag

Wie wirkt sich die globale Krise auf das Leben von Frauen aus?
Dieser Frage widmen sich Angelika Klingel (Landesfrauenrat Baden-Württemberg), Ursula Marx (Der Paritätische, Kreisverband Stuttgart), Dr. Ursula Matschke (Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsstelle für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern), Elke Schenk (Attac) und Marion von Wartenberg (DGB Baden-Württemberg) unter der Moderation von Petra Mostbacher-Dix (Freie Journalistin).

19.00 - 21.00 Uhr
Gespräch mit dem Publikum ab ca. 20.00 Uhr
Generationenhaus West, Ludwigstr. 41 - 43, 70176 Stuttgart

Veranstalterinnen:
Ak Autonome Frauenprojekte: Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V.,
Frauen helfen Frauen e.V. Suttgart, Lagaya e.V. Frauen-Sucht-Beratungsstelle und Wildwasser Stuttgart e.V.
Mitveranstalterin: Das Städtische Frauenhaus
Die Podiumsdiskussion findet in Kooperation mit dem Eltern-Kind-Zentrum Stuttgart-West statt.

>> Einladung als PDF

 

 
   

Weitere Veranstaltungen
zum Internationalen Frauentag 2010

>> www.frauennetzwerk.twoday.net

>> Flyer als PDF

         
       
       
         
8. März 2009
 

Internationaler Frauentag
Frauenpolitisches Frühstück

Seit 90 Jahren können Frauen wählen und 2009 finden die Bundestagswahl, Gemeinderatswahlen und die Europawahl statt. Viele Gründe, um Ihnen am Internationalen Frauentag die
Bundestagskandidatinnen der verschiedenen Parteien mit ihren jeweiligen Positionen zur Frauenpolitik vorzustellen.

Am 8. März erwarten Sie im Kulturzentrum Merlin, Augustenstr. 72, Stuttgart-West:
ab 10.30 Uhr: Snacks (von Frida) + Getränke
Zeit, um erst einmal anzukommen und sich wohl zu fühlen.
11.00 - 13.00 Uhr: Die Podiumsdiskussion zur Frauenpolitik
Silke Gmeiner (SWR) moderiert die Diskussion zu aktuellen frauenpolitischen Themen
mit den Bundestagskandidatinnen:
Karin Maag (CDU), Ute Kumpf, MdB (SPD), Sibylle Laurischk, MdB (FDP),
Birgitt Bender, MdB (Bündnis90/Die Grünen) und Heike Hänsel, MdB (Die Linke).

11. 00 Uhr - 12.00 Uhr: Podiumsdiskussion zur Frauenpolitik
12. 00 Uhr - 13.00 Uhr: Zeit für Fragen und Diskussion mit dem Publikum

Eine Aktion des Ak Autonome Frauenprojekte:
Frauen helfen Frauen Stuttgart e.V., Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V., Lagaya e.V. / Frauen-Sucht-Beratungsstelle und Wildwasser Stuttgart e.V. in Kooperation mit dem Städtischen Frauenhaus und dem Kulturzentrum Merlin

 

>> Einladung als PDF

         
       
       
         
8. März 2008  
 
   
Internationaler Frauentag
Famose Weibsbilder

Famose Weibsbilder war der Titel der kreativen Mitmachaktion, die Wildwasser Stuttgart e.V. gemeinsam mit dem AK autonome Frauenprojekte und dem städt. Frauenhaus am 8. März, dem Internationalen Frauentag von 12.00 bis 14.00 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart durchführte.

Passantinnen waren eingeladen, sich mit dem Namen einer Frau, die für sie ein Vorbild darstellt und einem kurzen Statement dazu, fotografieren zu lassen. Dabei war es sowohl möglich, prominente Frauen zu wählen, als auch vertraute Frauen aus dem eigenen Lebensumfeld oder Romanfiguren und Heldinnen. Die Portraits flatterten an Wäscheleinen auf dem Schlossplatz. Sie zeigten, dass die Welt viele famose Weibsbilder hat, in deren Fußstapfen Frauen und Mädchen von heute treten. Für Stimmung sorgten Trommlerinnen mit groovigen Rhythmen.

Die Mitmachaktion fand im Rahmen einer bunten Veranstaltung des Stuttgarter FrauenNetzwerkes und der DGB-Frauen Region Stuttgart zum Internationalen Frauentag statt. Unter dem Motto FrauenWELTFrauen präsentierten sich Stuttgarter Fraueninstitutionen und Frauengruppen mit vielfältigen Aktionen, Informationsständen und einem politischen Streitgespräch zum Thema „Frauen sind mehr wert“.

Weltweit setzen sich Frauen und Mädchen am Interationalen Frauentag für ein selbstbestimmtes, gewaltfreies und sicheres Leben in Würde ein. In Deutschland kennen zwei von fünf Frauen sexuelle oder körperliche Gewalt, meist durch nahestehende Männer aus dem familiären Umfeld.

Weltweit demonstrieren und organisieren sich Frauen für gleiche Bezahlung von vergleichbarer Arbeit. In Deutschland verdienen Frauen immer noch ein Viertel weniger als Männer.

Weltweit kämpfen Frauen und Mädchen gegen Armut und Hunger. In Stuttgart sind 13% der Frauen einkommensarm. Bei den allein Erziehenden sind es 17%.

Der Internationale Frauentag 2008 ermahnte die Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit die Frauenrechte in Deutschland und weltweit durchzusetzen und auszubauen.

 

         
       
       
         
12. März 2007
 

WIR WOLLEN ALLES

Dokumentarfilm 2006 | ca. 55 min

”Wir wollen alles“, ist der Titel eines Dokumentarfilms über 30 Jahre Frauenzentrum / Frauen- und Lesbenbewegung in Stuttgart, der am 12. März 2007 im kommunalen Kino im Auftrag des Feministischen Frauengesundheitszentrum Stuttgart e.V. und Wildwasser Stuttgart e.V. gezeigt wurde. Frauen, die sich kämpferisch, kreativ, leidenschaftlich, mit Freude und Lust für ihre Visionen, Träume und Ziele einsetzen. Begeisterungsfähigkeit, Überzeugungskraft für die Sache vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Lebenswirklichkeit von Frauen rund um die Erde, das Wissen um die Verbundenheit und Solidarität und nicht zuletzt Beharrlichkeit, halfen Punkt für Punkt Widerstände zu überwinden.
Erfolgreich! Frauenspezifische Projekte, Angebote und Institutionen wurden geschaffen und Gesetze wurden novelliert. Eine wirkliche Gleichberechtigung und eine echte Chancengleichheit für Frauen und Mädchen sind bis heute nicht verwirklicht.
Allein Schutz- und Freiräume sind uns nicht genug – wir wollen alles!

Die Dokumentation befasst sich mit öffentlichen Aktionen sowie schwerpunktmäßig mit den Themenbereichen Frauengesundheit am Beispiel des FFGZ Feministisches Frauengesundheitszentrum Stuttgart und Gewalt gegen Frauen am Beispiel von Wildwasser Stuttgart.

Im Auftrag von
Feministisches Frauengesundheitszentrum Stuttgart e.V. Wildwasser Stuttgart e.V.

Filmemacherinnen
Julia Preuschel
Gabriele Reitermann

Mit freundlicher Unterstützung
des Frauenzentrums Stuttgart e.V.

Im Vertrieb von FFGZ Feministisches Frauengesundheitszentrum Stuttgart e.V.
Kernerstr. 31, 70182 Stuttgart, ffgz.stuttgart@tiscali.de
Wildwasser Stuttgart e.V., Stuttgarter Str. 3, 70469 Stuttgart,
info@wildwasser-stuttgart.de

 
         
       
       
         
8. März 2007
 

Internationaler Frauentag
Bahn frei für FEMINISMUS 21

Seit 1911 ist der 8. März weltweit der Tag, an dem Frauen ihr Recht auf Gleichberechtigung einfordern und für eine wirksame Veränderung der bestehenden Verhältnisse kämpfen.

2007 - fast ein Jahrhundert später stellt sich die Frage – Ist ein wichtiges Grundrecht unserer Verfassung die Gleichberechtigung von Frauen und Männer erreicht (Art.3, Abs. 2, GG)?
Laut einer aktuellen Umfrage des Allenbach Instituts zum 30jährigen Bestehen der Zeitschrift EMMA meinen 61% aller Frauen: NEIN, die Gleichberechtigung der Geschlechter ist noch nicht verwirklicht. (Während 55% der Männer mit JA antworten).

Eine wirksame Veränderung der Verhältnisse wird im Patriarchat durch die Sexualisierung von Frauen und Gewalt gegen Frauen verhindert. Rollenzwänge, Gewalt, soziale Ungerechtigkeiten und Machtmissbrauch sind Unterdrückungsmechanismen, die Frauen erniedrigen und demütigen.

Am 8. März 2007 präsentierte Wildwasser Stuttgart gemeinsam mit dem Ak autonome Frauenprojekte auf dem Schlossplatz in Stuttgart die Aktion „Bahn frei für FEMINISMUS 21“.
21 Hürden standen wie beim Hürdenlauf in einer Reihe, bestückt mit aussagekräftigen Transparenten, auf denen Visionen dargestellt waren. Diese versinnbildlichten Meilensteine auf dem Weg zu einer frauen- und mädchengerechten Zukunft.
Die Besucherinnen waren aufgefordert, sich anregen zu lassen, mit zu diskutieren und die Aktion zu unterstützen.

„Bahn frei für FEMINISMUS 21“ – zeigte Visionen für eine gerechtere Welt:

Bahn frei für Frauen im neuen Jahrtausend.

Bahn frei für eine Welt, in der Frauen und Männer tatsächlich gleichberechtigt sind.

Bahn frei für eine Welt, in der dem Weiblichen Achtung und Ehrerbietung entgegengebracht wird.

Bahn frei für eine Welt, in der Frauen angst- und gewaltfrei leben. Sie frei, sicher, selbstbestimmt und vielfältig ihr Leben gestalten, frei von Rollenzwängen und Abhängigkeiten.

Bahn frei für eine Welt der Chancengerechtigkeit, in der jede Frau und jeder Mann, jedes Mädchen und jeder Junge den gleichen Zugang zu Bildung, Arbeit und Gesundheit haben.

Bahn frei für eine Welt, in der jede Art von Arbeit (Hausarbeit, Familienarbeit, Erwerbsarbeit) denselben Wert besitzt.

Bahn frei für eine Welt, in der es ein Recht gibt auf einen existenzsichernden Arbeitsplatz und in der genügend freie Zeit bleibt für Regeneration und Erholung.

Bahn frei für eine Welt, in der jede Frau und jeder Mann ein Leben in Würde führt, im Einklang mit der Natur und den weltweiten Ressourcen.

Bahn frei für eine Welt, in der Menschlichkeit, Solidarität und Gemeinschaft herrschen, anstatt Profitstreben, Konkurrenz und Vereinzelung.

Bahn frei für eine Welt, die das Alter schätzt und Lebensraum für Kinder bietet.

Bahn frei für eine Welt, in der gesellschaftliches Handeln bestimmt wird durch soziale Gerechtigkeit, Wahrheitsliebe, Respekt und Verantwortung.

Bahn frei für eine Welt der Vielfalt der Lebensentwürfe und Lebenssituationen, der Kulturen und Religionen, frei von Rassismus, Faschismus, Sexismus und Diskriminierung.

Bahn frei für eine Welt, in der Frauen ihre Stärke, Eigenmacht und Eigenwilligkeit leben können.

Bahn frei für eine Welt, in der die Kraft und Macht von Frauen geehrt, geschätzt und gewürdigt wird.

Bahn frei für das 21. Jahrhundert, frei von patriarchalen Strukturen!

Bahn frei für FEMINISMUS 21


 

         
       
       
         
10. Jan 2007
 

Wir feiern 21 wilde Jahre
Wildwasser Stuttgart e.V.

Wildwasser bricht das Schweigen über sexualisierte Gewalt gegen Mädchen und Frauen und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Enttabuisierung des Themas. Wildwasser Stuttgart unterstützt erwachsene Frauen nach sexualisierter Gewalt in der Kindheit und Jugend mit einem spezifischen und professionellen Hilfeangebot. Unser Selbstverständnis und unsere Arbeit orientieren sich an unserem Leitsatz „Verletzungen überwinden – Leben gewinnen“. Wir freuen uns über das Erreichte und die vielfältige Unterstützung, die wir in dieser Zeit erfahren haben.

Am 10. Januar 2007 luden wir zur Feier des 21jährigen Jubiläums in den Treffpunkt Rotebühlplatz.

Nach dem Sektempfang mit Jazz folgte die Begrüßung und die Einführung in das Programm:
Dr. Heinrich Schneider, VHS
Renate Karcher, Vorstand von Wildwasser Stuttgart e.V.
Gabriele Müller-Trimbusch, Bürgermeisterin
Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Schirmfrau
des Fördervereins Wildwasser Stuttgart e.V.
Marie-Luise Stöger, Geschäftsführerin von Wildwasser Stuttgart e.V.
Präsentationen luden zum begehen – sehen – hören – gestalten ein.
In der Videolounge zeigten wir drei Ausschnitte aus dem Film „Wir wollen alles“. Mit diesem Film nahmen wir die Gäste mit zu den Anfängen von Wildwasser Stuttgart – unseren Wurzeln. (siehe Beschreibung oben 12. März 2007)

Im Robert-Bosch-Saal zeigten wir „21 AusBlicke gegen sexuelle Gewalt“. In dieser audiovisuellen Präsentation äußerten 21 Persönlichkeiten aus Stuttgart und Umgebung ihre Gedanken, Einschätzungen, Eindrücke, Empfindungen und Perspektiven zu vier Fragen rund um das Thema sexuelle Gewalt und Geschlechterverhältnis.

Im Foyer wurde die Installation „walls of silence“ mit dem dazu gehörigen Film gezeigt. Im Wesentlichen thematisiert dieses Projekt die Aspekte Schweigen über sexualisierte Gewalt und das Bedürfnis nach Schutz.

Mit dem KreativProjekt, dem Hexaeder – einem symbolischen Haus – wurden drei Aphorismen vereint: RAUM-ZEIT-SEIN für erlebte Verletzungen, RAUM-ZEIT-SEIN für Schutz und Sicherheit, RAUM-ZEIT-SEIN um Leben zu gewinnen. Ein Projekt zum Mitmachen und Mitgestalten, bei dem die Gäste eingeladen waren, ihre Ideen, wie sich gewonnenes Leben in RAUM-ZEIT-SEIN zeigen kann, in Form und Farbe darzustellen.

Daneben war viel Zeit für Begegnungen und Gespräche rund um das Buffet.
Der Abend wurde gekrönt von Katharina Herb mit Ausschnitten aus ihrem Programm „Orgien in Arien und andere klassische Höhepunkte“. Mühelos schälte die Opernkabarettistin mit ihrem lupenreinen Mezzosopran Orgien aus Arien und beantwortete frisch, frech, frivol transparent sowie eindeutig zweideutig, was die Gäste schon immer über Oper wissen wollten und sich nie zu fragen wagten.

 



   

 

   
         
       
 
   
         
25. Nov 2006  

Internationalen Tag
gegen Gewalt an Frauen

Am 25. November 1960 starben in der Dominikanischen Republik die drei Schwestern Mirabal. Sie wurden wegen ihrer Aktivitäten gegen Diktator Trujillo vom militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet. 1981 fand in Bogota ein Treffen von engagierten Frauen aus Lateinamerika und der Karibik statt. Sie riefen den 25. November zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aus. Seither machen Frauengruppen aus Südamerika, Asien und Westeuropa an diesem Tag auf die tägliche Gewalt an Frauen weltweit aufmerksam.
Gewalt im Geschlechterverhältnis ist nach wie vor eines der größten Tabus unserer Gesellschaft. Mit dieser Vortragsreihe rund um den 25. November wollten wir das Schweigen um Gewalt gegen Frauen brechen und verschiedene Erscheinungsformen sowie die Untersuchungsergebnisse der ersten bundesdeutschen Prävalenzstudie näher beleuchten. Die Vortragsreihe fand in Kooperation mit BIF – Beratung & Information für Frauen, FETZ – Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V., FrauenFanal – Beratungsstelle des städtischen Frauenhauses und der vhs stuttgart – Fachbereich Frauenbildung statt.

 

 
  Fachvorträge
     
26. Okt 2006
 

Gemeinsam gegen Genitalverstümmelung

Weltweit sind etwa 150 Millionen Mädchen und Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen, täglich kommen 6.000 hinzu. Allein in Deutschland leben etwa 24.000 betroffene Frauen, mindestens 6.000 Mädchen sind gefährdet. Wie kann die Situation der von Genitalverstümmelung betroffenen Frauen und Mädchen in Deutschland verbessert werden und was können wir tun?
TERRE DES FEMMES e.V. engagiert sich seit mehr als 20 Jahren mit Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland und direkter Hilfe in Afrika gegen weibliche Genitalverstümmelung. Franziska Gruber Mitarbeiterin bei TERRE DES FEMMES gab an diesem Abend einen Überblick über Ausmaß, Folgen und Unterstützungsmöglichkeiten. (I)NTACT wurde 1999 gegründet und leistet im Sinne internationaler Solidarität gegen die genitale Verstümmelung finanzielle und organisatorische Hilfe. (I)NTACT fördert afrikanische Organisationen, die bei Aufklärungskampagnen langfristig und basisorientiert arbeiten. Die Sopranistin Gudrun Kohlruss hat 2002 die (I)NTACT Regionalgruppe Stuttgart gegründet. Sie stellte die Arbeit des Vereins vor.

 
     
9. Nov 2006
 

Gewalt gegen Frauen in Deutschland –
Ausmaße, Folgen und Hilfebedarfe

Die erste bundesdeutsche repräsentative Studie zu Gewalt gegen Frauen in Deutschland belegt das hohe Ausmaß von sexueller, psychischer und körperlicher Gewalt gegen Frauen und die erheblichen gesundheitlichen, psychischen und psychosozialen Folgen und entsprechenden Hilfebedarfe. Themenbereiche wie sexuelle und psychische Gewalt, Gewalt gegen Frauen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen (z.B. Migrantinnen) und gesundheitliche Folgen von Gewalt werden bislang in der Diskussion noch immer unzureichend berücksichtigt, obwohl hier besondere Hilfe-, Präventions- und Interventionsbedarfe bestehen. In dem Vortrag wurden Erkenntnisse aus der Prävalenzstudie zu Ausmaßen und Folgen von Gewalt, Erfahrungen mit Hilfe und Unterstützung, sowie Ergebnisse aus den qualitativen Gruppendiskussionen mit Betroffenen zum Hilfe- und Unterstützungsbedarf vorgestellt. Referentin des Abends war Frau Dr. Monika Schröttle, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF) der Universität Bielefeld. Dort hat sie – gemeinsam mit Prof. Dr. Ursula Müller – die erste bundesdeutsche Prävalenzstudie zu Gewalt gegen Frauen im Auftrag des BMFSJ geleitet.

 
     
23. Nov 2006
 

Verrat am Kindeswohl –
Erfahrungen von Müttern mit dem Sorge- und Umgangsrecht in hochstreitigen Fällen

1998 trat das neue Kindschaftsrecht in Kraft, in dem die gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall verankert ist. Seitdem häufen sich dramatische Fälle, in denen die praktische Umsetzung des Rechts es Müttern erschwert bis völlig unmöglich macht, ihre Kinder vor Gewalt und Machtmissbrauch durch Väter zu schützen. Gerichte, GutachterInnen und Jugendämter verfahren nach der Annahme: der Vater habe ein Recht auf sein Kind und das Kind brauche unbedingt einen Vater für eine unbeschädigte Entwicklung.
Mütter werden deshalb gezwungen, gemeinsamer elterlicher Sorge, aber auf jeden Fall einem Umgang des Vaters mit dem Kind, zuzustimmen. Selbst bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch durch den Kindsvater sowie bei Gewalt gegen die Mutter wird die Verweigerung des Umgangs von den Behörden oft nicht akzeptiert. Wenn ein Kind Angst hat und seinen Vater nicht sehen will, wird dies oft als Manipulation der Mutter interpretiert. Die Referentin des Abends war Frau Dr. Anita Heiliger, Sozialwissenschaftlerin am Deutschen Jugendinstitut München, Abteilung Geschlechterforschung und Frauenpolitik.

 
       
       
         
8. März 2006
 

Internationaler Frauentag
Frauen bleiben am BALL!

Unter diesem Leitspruch gingen Stuttgarter Frauengruppen am 8. März 2006, dem Internationalen Frauentag mit ihren Forderungen nach tatsächlicher Gleichberechtigung von Frauen und Männern und Chancengerechtigkeit auf die Straße. Sie präsentierten auf dem Schlossplatz in Stuttgart Aktionen, Infostände und ein Fußballspiel mit den Spielerinnen des TB Ruit. Die Kulturwissenschaftlerin Fr. Dr. Silberzahn-Jandt sprach zu dem Thema „Frauenbewegung – Tor verfehlt?“ über Erfolge, Abseitsfallen und Visionen der Frauenbewegung.

Postkartenaktion
Wildwasser Stuttgart e.V. führte gemeinsam mit dem AK autonome Frauenprojekte eine Postkartenaktion durch.
Mädchen und Frauen konnten ihre Wünsche und Forderungen für eine frauenfreundliche Stadt Stuttgart auf bunte Postkarten mit fußballspielenden Frauen und Mädchen notieren. Diese Karten wurden am 16. März vor der nächsten Gemeinderatssitzung dem Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart Herrn Dr. Wolfgang Schuster überreicht.
Die Themen, die benannt wurden waren vielfältig. Gefordert wurde u.a. mehr Sicherheit im öffentlichen Raum (bei Nacht, während der Fußballweltmeisterschaft, in U- und S-Bahnen) kostenlose Selbstverteidigungskurse für Mädchen und Gewaltprävention für Jugendliche, eine Finanzierungssicherheit der mädchen- und frauenspezifischen Einrichtungen, die Wiederbesetzung der Gleichstellungsstelle der Stadt Stuttgart, mehr Führungspositionen für Frauen, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mehr Unterstützung für allein Erziehende und Hartz IV Empfängerinnen, flexiblere und bezahlbare Ganztageskinderbetreuung, mehr (kulturelle) Angebote für Frauen, z.B. Frauenbadetage in Schwimmbädern, bezahlbarer Wohnraum, eine öffentliche Ächtung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Bodenpunkte
Auf Bodenpunkten, die am 8. März auf dem Schlossplatz angebracht waren verteilten die Vertreterinnen des AK autonome Frauenprojekte u.a. die Rote Karte für Männergewalt gegen Frauen und Mädchen, einen Freistoss für einen wirksamen Opferschutz in Strafrechtsprozessen. Es gab einen Elfmeter für eine geschlechtergerechte Gesundheitspolitik. Gefordert wurde der Anpfiff für ein Leben ohne physische, psychische und sexuelle Gewalt sowie der Abpfiff für frauenverachtende, sexistische Werbung und jede Form der Diskriminierung von Frauen und Lesben.

Spiel und Spass
Trotz des strömenden Regens während der Aktionen auf dem Schlossplatz war auch Platz für Spiel und Spass. Frauen und Mädchen waren zum Torwandschießen eingeladen. Männer zahlten dafür 1,-€ zugunsten der Frauenprojekte.
Und auch die Fußballerinnen des TB Ruit, die die PassantInnen mit einem Spiel unterhielten, ließen sich von dem Wetter nicht entmutigen sondern schossen engagiert Tore für die Frauenforderungen.


 

       
       
         
8. März 2005
 

Internationaler Frauentag
WIR BLEIBEN UNBESCHEIDEN!

Unter diesem Motto stand der Internationale Frauentag am 8. März 2005 in Stuttgart. Ca. 40 Frauengruppen veranstalteten trotz Schnee und Kälte zahlreiche Aktionen auf dem Schlossplatz, zeigten Missstände und Benachteiligungen auf und richteten ihre Forderungen an Politik und Verwaltung!

Wildwasser Stuttgart e.V. präsentierte gemeinsam mit dem Arbeitskreis ”autonome Frauenprojekte” - ein Zusammenschluss von Mädchen- und Frauenberatungsstellen - und dem Städtischen Frauenhaus die Straßenaktion:
”MädchenFrauenFALLE 2005”
Menschengroße Puppen waren in einem Netz gefangen. Durch diese inszenierte Falle wurde aufgezeigt, dass Mädchen und Frauen aus strukturellen Gründen von Gewalt, Armut, Hartz IV und der Gesundheitsreform besonders betroffen sind.
PassantInnen waren zum Mitmachen eingeladen. Sie konnten ihre Forderungen notieren und an die Falle hängen.
Mitarbeiterinnen der Beratungsstellen verteilten an die PassantInnen Ärger- und Powerkarten, die zum Nachdenken und Einmischen aufforderten.

Beispiele:

Ärger 2005:
GEWALT schädigt alle!
Männergewalt gegen Frauen und Mädchen macht krank! Sie kostet die Solidaritätsgemeinschaft 14,8 Milliarden Euro. Die Betroffenen leiden ein Leben lang!
Gewalt geht alle an – mischen Sie sich ein!
Eine Empfehlung des AK autonome Frauenprojekte.

Power 2005:
Ein Hinweis des AK autonome Frauenprojekte:
Stuttgart sagt NEIN zur GEWALT! Frauen haben ein Recht auf Schutzmaßnahmen ihrer Wahl!
Sie haben Anspruch auf Auskunft und Beratung, sowie auf Hilfe und Begleitung! – Wir beraten Sie!
Bei häuslicher Gewalt: Beratungsstellen der Frauenhäuser und die Fraueninterventionsstelle.
Bei sexueller Gewalt: Frauennotruf beim FETZ bei Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen oder Wildwasser bei sexualisierter Gewalterfahrung in der Kindheit und Jugend.


 


Fotos: Dorothée Harmsen

       
       
         

25. Nov 2004

 

Internationaler Tag gegen gewalt an Frauen
"Mit Genda hab´ ich kein Problem!"
Frauenförderung – war das gestern?

Warum wir parteilich-feministisch arbeiten! Der Arbeitskreis Autonome Frauenprojekte präsentierte Szenen, Eindrücke und Inhalte aus der Arbeit der einzelnen Einrichtungen. Die Besucherinnen waren eingeladen zu Gesprächen, Diskussion und Auseinandersetzung mit dem strukturellen Ansatz von gender mainstreaming.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Frauenkulturzentrum Sarah, mit
Fetz Frauenberatungs- & Therapiezentrum e.V., Frauen helfen Frauen e.V., Lagaya Frauensuchtberatungsstelle e.V. und dem Mädchengesundheitsladen e.V. statt.

 
       
       
         
19. Mai 2004
  Hinsehen.Handeln.Helfen

Im Rahmen der Präventionskampagne des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend am 19. Mai 2004 informierte Wildwasser Stuttgart e.V. über das Ausmaß und die gravierenden Langzeitfolgen von sexualisierter Gewalt und stellte das spezifische Angebot der Fachberatungs- stelle vor.
Ziel der Kampagne "Hinsehen.Handeln.Helfen", die bis Ende 2004 läuft, ist der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung und die Sensibilisierung von Erwachsenen für das Thema.
Ein Baustein des Aktionsplanes der Bundesregierung ist die Verbesserung des strafrechtlichen Schutzes von Kindern und Jugendlichen. Weitere Bausteine sind die Stärkung von Prävention und Opferschutz, die Sicherstellung der internationalen Strafverfolgung und die Information über Beratungs- und Hilfeangebote vor Ort.
Mit einem Bus tourte die Kampagne von April bis Juni 2004 quer durch die Bundesrepublik. An den Aktionstagen vor Ort fanden Podiumsgespräche statt, Passant/innen konnten sich an Infoständen über die Arbeit der Beratungsstellen, über Hilfeangebote und Präventionsmöglichkeiten informieren.
Für Kinder gab es ein Rahmenprogramm mit einer Malstation und dem Theaterstück "Mein Körper gehört mir".
Am 19. Mai 2004 machte der Kampagnenbus Station in der Stuttgarter Kronprinzenstraße. Wildwasser Stuttgart e.V. stellte sich gemeinsam mit den Stuttgarter Beratungsstellen Kobra e.V. und dem Kinderschutz-Zentrum vor.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Kampagne unter www.hinsehen-handeln-helfen.de und erhalten Sie über das Servicetelefon 0180-1907050.


 

       
       
         
3. April 2004
 

Aktionstag Stuttgarter Selbsthilfegruppen
Mut zur Veränderung ...

... war das Motto des Aktionstages der Stuttgarter Selbsthilfegruppen am 3. April 2004 im Treffpunkt Rotebühlplatz.
Wildwasser Stuttgart e.V. nahm mit einem Infostand daran teil. Interessierte, traumatisierte Frauen, sowie Angehörige und Fachkräfte nutzten die Möglichkeit mit einer Beraterin von Wildwasser Stuttgart e.V. ins Gespräch zu kommen.
Sie erhielten sowohl Informationen über das spezifische Selbsthilfeangebot von Wildwasser Stuttgart e.V., als auch über die weiteren Unterstützungsmöglichkeiten der Fachberatungsstelle.
"Verletzungen überwinden - Leben gewinnen" - unter dem Wildwasser-Slogan stand eine Informationsveranstaltung am Nachmittag, die einen Einblick in die Arbeit und die Angebote der Beratungsstelle bot.

 
       
       
         
8. März 2004
 

Internationaler Frauentag
Mehr Gewicht den Frauen!

Unter diesem Motto stand der Internationale Frauentag
am 8. März 2004 in Stuttgart. Wildwasser Stuttgart e.V. veranstaltete gemeinsam mit dem Arbeitskreis "autonome Frauenprojekte" und Frauengruppen des FrauenNetzwerks auf dem Schlossplatz in Stuttgart eine Straßenaktion gegen Sozialabbau und für Frauenrechte.

Auf Plakaten wurde FRAUENÄRGER aus den Arbeitsfeldern der Frauen- und Mädchenberatungsstellen aufgezeigt.
Themen waren: Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Frauen- und Mädchengesundheit, Wohnungsnot von Frauen und die Erwerbssituation von Frauen.
Ärgerkarten, die die Mitarbeiterinnen der Beratungsstellen an Passant/innen verteilten, luden zum Hinsehen, Mitmachen und Einmischen ein.

Frauenpower-Plakate und Mutmachkarten boten positive Visionen und regten zum Weiterdenken an.


 

 

 

       
       
         
13./14. Sep 01
  Die Ideale der 68er – 33 Jahre später

Unter diesem Motto fand am 13. und 14. September 2001 die Veranstaltung "Kunst und Kultur" - Projekte und Symposium in Engstingen, auf der schwäbischen Alb, statt.
Wildwasser steht in der Tradition der Frauenbewegung. Ideale der neuen Frauenbewegung sind und waren auch Ideale der 68-er Bewegung, sie haben sich zur gleichen Zeit entwickelt. Ideale, die heute für unsere Arbeit immer noch Gültigkeit haben. Um uns, mit unseren Idealen und Visionen, bei der Veranstaltung zu vertreten, haben wir am 14. September mit einem Inforaum bei "Kunst und Kultur" teilgenommen.
Neben unserem stündlich gezeigten Feature waren viele persönliche Gespräche möglich. Die Rückmeldungen zeigten uns, dass wir auch nach 33 Jahren immer noch auf dem richtigen Weg sind.


Zu der Veranstaltung ist eine Broschüre erschienen:


Die Ideale der 68er 33 Jahre später
Ingrid Christiane Krumm/Helmut Krumm (Hrsg.)

Manuskriptsammlung von 15 Gesprächen
mit Willi Hoss u. Heidemarie Rohweder, Christoph Strawe, Klaus Pavel, Peter Tradowsky, Gabriele Naundorf, Rezzo Schlauch, Wolfgang Schlüter, Marie-Luise Stöger, Helga Breuninger, Johannes Stüttgen, Martin Walker, Alfred Bast, Peter Spiegel, Paola Giovetti u. Hermann Liebenow


ISBN 3-828780-31-X
FIU Verlag, Wangen/Allgäu